Café-Bar Baileyni

Die Engelscheune, ein Historischen Haus

Auf den ersten Blick erkennt man, dass es sich um ein Historisches Gebäude handelt. Zum heutigen Zeitpunkt nachweisbar, 1948 entstanden.
Im Jahre 1979 sollte der Historische Charakter des ganzen Gebäudes zerstört werden.
Es waren bereits Löcher in das Mauerwerk gebohrt worden, diese zum Teil schon mit Dynamit bestückt und bereit zur Sprengung.
Kurz bevor der Verantwortliche für die Sprengung auf den Knopf drücken konnte, wurde das ganze gestoppt.
Ein Zürcher Namens Hermann Bodmer fuhr mit dem Auto vorbei und sah was da in den nächsten Minuten passieren sollte.
Er hatte einen schnellen Entschluss gefasst und hielt an.
Die Arbeiter waren ziemlich erstaunt, als Hermann Bodmer auf sie zu kam und sagte, STOP, das Gebäude darf nicht zerstört werden.
Zieht das Dynamit raus, benutzt es anderswo, ich kaufe dieses Haus.
Die Bohrlöcher stören mich nicht.
In liebevoller Kleinarbeit wurde das ganze Haus wieder renoviert und aufgebaut.
Nach etwa 1 Jahr Umbauzeit war das Gebäude wieder hergestellt unmd bereit, um neu genutzt zu werden.
Seit dem Umbau wurde das Gebäude von ganz verschiedenen Gewerken benutzt.
Von Metzgerei, Bank, Drogeriemarkt, Bäckerei, Zahnarzt, Lagerräume bis hin zu Gastronomie war in den Jahren wohl so ziemlich alles vertreten.
Im Februar 2016 stand ein Raum im Gebäude leer. Wir als Gastroteam haben uns damals entschlossen, in diesem Raum ein Gastronomielokal in Form von Caffee, Bar Bistro zu eröffenen.
Es wurde einiges an Zeit und Kosten investiert um das Baileyni zu bauen.
Im Verlauf des Umbaus wurden Wände raus gebrochen, der Boden neu verlegt, eine Bar eingebaut, das gesamte Elektrisch neu verdrahtet.
So entstand das "Baileyni" mit einer Betriebsfläche von rund 165m2.

ganz egal von welcher Seite man ran fährt, das Baileyni verfügt über 12, für seine Gäste reservierte Parkplätze.

Beim Eingang von der Arkade her, wird einem schnell bewusst, man macht eine Reise in die Gastronomische Vergangenheit.
Die rund 100 Centimeter dicken Wände mit ihrem typischen Schwarzwälder Kellenwurfputz, so wie die auf 3.10 Meter angebrachten Holzbalken spiegeln die Historische Zeit wieder. Hatte man früher doch in den Ställen wo Pferde untergebracht waren, solche Balken benutzt um die Decke zum oberen Stock einzubauen, dies weil vom Stall her immer eine angenehme Wärme nach oben drang.
Selbst die Postkutschen und andere Fuhrwerke fanden noch Platz.
Leider ist heute nicht mehr bekannt, wer damals diese Postkutschen betrieben hatte.
Auf Grund dieser Bauweise, wurden die Gebäude früher nie unterkellert.

Durch eine Balkenkonstruktion von Stützbalken, die einen Durchgang erlauben, gelangt man zum Kernstück des Lokales.
Die Bar, diese umfasst eine gesamtlänge von rund 10 Meter und hat Platz für ca. 14 Gäste auf den Barhockern.
Wer auf den Barhockern sitzt, hat Gelegenheit rund etwa 100 Flaschen von edlen Spirituosen und Weinen zu bestaunen.
Diese Flaschen sind nach zusammen passenden Sorten sortiert und in verschiedenen, antiken Vitrinen untergebracht.
Die ganze Rückwand der Bar ist mit Bildern von amerikanischen Helden und Werbungen, sowie Kinolampen aus der Art Decco Zeit, einer künstlerischen Stilrichtung dekoriert.
Diese Stilrichtung war in der Zeit von 1920 bis 1940 sehr modern und bekannt.

Gegenüber der Bar befindet sich der Bistrobereich mit 16 Sitzplätzen.
Wenn man sich diese Seite anschaut, muss man sich fragen, hat Bistro was mit Musik zu tun????
JAAAAAA
Bei uns schon, ist doch die ganze Wand mit Musikinstrumenten und Bildern von Jazzmusikern aus der Zeit ab 1930 dekoriert.
Ausserdem veranstalten wir immer wieder Musikpartys mit Musikern aus ganz verschiedenen Stilrichtungen.

Hinter der Bar und dem Bistroteil befindet sich die Lounge.
Die schwarzen Ledersessel laden ein, sich wohl zu fühlen. Man könnte glauben, man ist in einem Hotel im Urlaub und würde gerne immer wieder zu diesem Ort zurück kommen.

Von der Lounge und auch vom Parkplatz hat man einen direkten Zugang zum Biergarten.
Dieser Biergarten hat rund 32 Sitzplätze zum verweilen, schattig unterm Sonnenschirm oder auch unter dem Blätterdach der Bäume.

Wenn man in der Bar sitzt, kann man bei föhnigem Wetter über die Lounge und den Biergarten bis in die Schweizer Berge sehen, eigentlich zum greiffen nah, aber doch rund 70 Kilometer entfernt.

Die Caffee Bar Baileyni ist eine Reise in die Gastronomische Vergangenheit wert. Man meint, einmal schon hier gewesen zu sein, doch die Faszination der Illusion überzeugt von der Gegenwart. Die verschiedenen Stilrichtungen, die sich mit einander verschmelzen und harmonieren, werden zu einem finalen Ultimo.
Was das Resultat eines Crossovers überzeugt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihr Gastroteam vom Baileyni